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Es vergeht kein Feiertag ohne dass Kerzen oder sogar Duftkerzen angezündet werden. Überlegen sie wo man überall Kerzen anzündet. Es sind nicht nur private Anlässe, sondern es die öffentlichen und wiederkehrenden Anlässe wo man Kerzen anzündet. An Taufen, Allerheiligen, Geburtstage, Beerdigungen, Weihnachten, Ostern, Kommunion, einfach generell alle katholischen Feiertage werden mit Kerzen begangen. Woher kommt dieses Verlangen nach Kerzen und deren Stimmung bzw. Gemütslage?
Nehmen wir als Beispiel mal Allerheiligen. An Allerheiligen 1. November gedenkt die katholische Kirche ihren Heiligen, daher auch der Name Allerheiligen. Menschen nehmen diesen Tag zum Anlass ihre Verstorbenen am Grabe zu besuchen. Wenigstens einmal im Jahr wird so den Verstorbenen gedacht. Zu diesem Anlass werden auf dem Grab Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt oder sogar frisch gepflanzt.
Die Kerze symbolisiert das Feuer. Gemeinsam ein Feuer anzünden und gemeinsam um das Feuer zu sitzen haben schon unsere Vorfahren mit einem besonderen Gefühl versorgt: Geborgenheit und innere Wärme. Unser Gehirn ist heute noch darauf programmiert, dass das Flackern einer Kerze oder das leichte Knistern von Feuer beruhigend und entspannend wirkt. Automatisch entspannen wir, Alltagsstress und Hektik verklingen und vergehen wie von selbst.
Der Weihnachtsbaum verströmt den würzigen Duft von Tannengrün, Duftkerzen riechen nach ätherischen Ölen, frische Guezli verströmen leckeres Aroma von Zimt und Koreander – all diese Duftnoten beeinflussen unsere Sinne. Darum schlafen wir besser und die angenehme Stimmung sorgt für eine innere Ausgeglichenheit.
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